Pflegestörche

Diese Störche stehen als Beispiele für eine Anzahl von Pflegestörchen, die im Zentrum gehalten werden und auch noch Paten suchen.

Unser ältester Pflegling

Seit dem Jahr 1998 ist diese Storchendame bei uns in Pflege. Sie versuchte als Jungstorch auf einem Strommasten zu landen, bekam einen kurzen Stromschlag, fiel zu Boden, brach sich den Flügel und büßte ihr linkes Auge dabei ein. Das alles hindert sie jedoch nicht daran im Gehege der Weißstörche Chefin zu sein.

Kreuzschnabel

Im Jahr 2011 wurde uns ein älterer Jungstorch mit einem über Kreuz gewachsenen Schnabel gebracht. Die Ursache diese Fehlwuchses war eine starke Verschmutzung des Schnabels, die diesen wie eine Gipsschiene umschloss. Der Fehlwuchs konnte leider nicht rückgängig gemacht werden. Der Storch kann größere Nahrung durchaus aufnehmen. Da in den Überwinterungsgebieten die Hauptnahrung jedoch aus Heuschrecken besteht, würde er dort verhungern.

Verkürzter Oberarmknochen

2011 und 2012 wurde uns aus dem Landkreis Lüneburg je ein Jungvogel mit einem Kippflügel und wie in der Tierärztlichen Hochschule festgestellt wurde, einem verkürzten Oberarmknochen gebracht. Beide stammen interessanterweise nicht aus dem selben Nest. Da diese Tiere es unseres Erachtens nicht schaffen würden, jährlich den langen Weg nach Afrika und zurück zu fliegen, haben wir uns entschlossen beiden Tieren Asyl zu geben.