|
|
|
 - Der Gimpel, der in vielen heimischen Gärten vorzufinden ist.
Leiferde, Mai 2012
Vom 11. bis 13. Mai findet auch in diesem Jahr wieder die vom NABU initiierte „Stunde der Gartenvögel“ statt. Bei dieser bereits zum 10. Mal bundesweit stattfindenden Aktion sollen während des Aktionszeitraumes die maximale Anzahl an Vögeln notiert werden, welche innerhalb einer Stunde beobachtet werden können. Die Ergebnisse können entweder über das im NABU-Artenschutzzentrum erhältliche Teilnahmefaltblatt per Post, online über www.NABU-niedersachsen.de, oder telefonisch am 12. Und 13. Mai unter der kostenlosen Nummer 0800-1157-115 gemeldet werden. Einsendeschluss für den Postweg oder für die online-Meldung ist der 21. Mai 2012.
Da diese Aktion bundesweit und seit nunmehr zehn Jahren angeboten wird, lassen sich aus den Ergebnissen neben verlässlichen Aussagen über die generelle Entwicklung der Vogelfauna auch Angaben zu einzelnen Arten wie auch Antworten zu speziellen Fragestellungen ableiten. Zu letzteren gehören zum Beispiel die Fragen, inwieweit sich die in den vergangenen Jahren aufgetretenen Amsel- und Finkensterben auf die Populationen der besagten Arten ausgewirkt haben. Um möglichst genaue Daten zu erheben wäre es wünschenswert, wenn möglichst viele Menschen an der „Stunde der Gartenvögel“ teilnehmen.
Nach Ansicht von Bärbel Rogoschik, der Leiterin des NABU-Artenschutzzentrums, ist die Teilnahme an dieser Aktion aber auch aus einem anderen Grunde lohnenswert: „Die „Stunde der Gartenvögel“ ist eine gute Gelegenheit, sich einmal ausgiebig mit der heimischen Vogelwelt auseinanderzusetzen. Der ein oder andere wird überrascht sein, was sich bei Nachschlagen in einem Bestimmungsbuch im eigenen Garten tummelt und wie farbenfroh einige der heimischen Vögel doch sind“.
Zusätzlich zu den zu erwartenden schönen Beobachtungen gibt es auch in diesem Jahr wieder zahlreiche attraktive Preise wie eine ornitholgische Reise ins Havelland, Büchergutscheine oder Nistkästen zu gewinnen, welche unter den Teilnehmern verlost werden.
Wer sich die Teilnahmeformulare kurzfristig im NABU-Artenschutzzentrum abholen möchte, kann dabei gern die Gelegenheit nutzen, um sich bei einem Rundgang über das Gelände des NABU-Artenschutzzentrums über die hier geleistete Arbeit zu informieren. Das Gelände ist täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
 - Roter Milan
Leiferde, Mai 2012
Am Sonntag, den 20. Mai bietet das NABU- Artenschutzzentrum eine ca. 2-stündige Exkursion in das Naturschutzgebiet „Viehmoor“ bei Leiferde an. Das etwa 360 ha große Naturschutzgebiet setzt sich aus Wald- und Wiesenarealen sowie einer circa 36 ha großen Teichlandschaft zusammen, welche auch Ziel der von Joachim Neumann fachkundig geleiteten Wanderung sein wird. Ein Schwerpunkt der Exkursion liegt wie immer auf den Lautäußerungen heimischer Singvögel. Neben den Singvögeln lassen sich zumeist zahlreiche weitere, häufig auch seltene Tierarten beobachten, die den besonderen ökologischen Wert des Viehmoores erkennen lassen.
Wer Interesse hat, meldet sich bitte bis zum 18. Mai vormittags unter 05373/ 6677 verbindlich an. Treffpunkt ist um 9.00 Uhr auf dem Parkplatz im Viehmoor.
Die Kosten liegen bei 8 € für Erwachsene und 5 € für Jugendliche bis 16 Jahren.
Leiferde, April 2012
Am Sonntag, den 06. Mai bietet das NABU-Artenschutzzentrum Leiferde „eine kulinarische Wildkräuterreise“ für Jugendliche und Erwachsene an.
Frische Wildkräuter sind nicht nur lecker sondern auch sehr gesund. So enthalten Wildkräuter wie Löwenzahn, Brennnessel, Schafgarbe oder Giersch neben vielen Vitaminen und Mineralstoffen auch sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die sich bei der Vorbeugung vieler Zivilisationserkrankungen als sehr wichtig erwiesen haben.
So begeben wir uns bei dieser Veranstaltung auf die Entdeckungsreise nach essbaren Wildkräutern. Hierbei lernen wir verschiedene Wildkräuter und deren Zubereitung zu schmackhaften Speisen kennen. Im Anschluss verzehren wir gemeinsam die selbst zubereiteten herzhaften und süßen Wildkräuterspeisen.
Das Seminar beginnt um 10 Uhr und endet 12.30 Uhr im NABU- Artenschutzzentrum. Eine verbindliche Anmeldung ist vormittags unter 05373/ 6677 bis zum 4. Mai erforderlich. Die Kosten betragen 10,20 Euro pro Teilnehmer.
 - Archivfoto von Jungstörchen
Leiferde, April 2012
„Guck mal drei kleine Störche“ lautete der Ausruf eines kleinen Besuchers einer Kindergartengruppe der Umgebung als am 26.04.2012 zum ersten Mal alle drei kleinen Störche im NABU-Artenschutzzentrum beobachtet werden konnten.
Nach circa 30 Tagen Brutzeit ist das erste Storchenkind wahrscheinlich zum Storchenfest am 22.04.2012 in luftiger Höhe geschlüpft. „Im Trubel des Storchenfestes haben wir dies gar nicht bemerkt,“ berichtet Bärbel Rogoschik schmunzelnd.
Bis zum 26.04.2012 erblickten zwei weitere kleine Störche das Licht der Welt.
Während ein Weißstorch ständig am Nest bleibt, um die Jungen unter anderem vor Sonne und Regen zu schützen, ist der Partner für die Nahrungsbeschaffung zuständig.
Wer ebenfalls Lust hat das Storchenpaar und seinen Nachwuchs im Nest zu bestaunen kann dies durch eine Kamera mit Blick ins Nest im NABU-Artenschutzzentrum von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr tun.
Zur Situation der Storcheneier aus Dannenbüttel kann momentan noch keine Aussage zum Erfolg gemacht werden. Es wird weiterhin im NABU-Artenschutzzentrum versucht die Eier in einer Brutmaschine auszubrüten.
Leiferde, April 2012
Wer schnell ist – nicht beim Autofahren sondern bei der Anmeldung-, kann sich noch einen Platz beim Spritspar-Training ergattern.
Am Donnerstag den 19. April, erfolgt die Ziehung der ersten Plätze, weitere werden am Sonntag beim Storchenfest im NABU-Artenschutzzentrum stündlich gezogen.
Unter dem Motto „Umschalten – ganz einfach Sprit sparen“ setzen NABU und Volkswagen auch in diesem Jahr ihre bundesweite Spritspartour zum effizienten Autofahren fort. Im Rahmen eines kostenlosen Trainings können Interessierte praktisch „erfahren“, wie sie ohne Zeitverlust bis zu 25 Prozent Sprit gegenüber ihrer bisherigen Fahrweise einsparen können.
Wer also Interesse an einem Platz hat und in die Auslosung kommen möchte, kann uns eine Mail unter nabuartenschutzzentrum@t-online.de schicken.

Leiferde, April 2012
Pünktlich zum Storchenfest am 22. April steigt wieder die Spannung im NABU-Artenschutzzentrum Leiferde. Fragen wie: Wurde an alles gedacht?, Wie wird das Wetter? oder Werden viele Besucher kommen?, kreisen in den Köpfen der Mitarbeiter. An oberster Stelle hierbei steht allerdings die Frage: Schlüpfen die kleinen Störche zum Storchenfest? „Es könnte vom Zeitpunkt durchaus möglich sein“, berichtet Bärbel Rogoschik, Leiterin NABU-Artenschutzzentrum, „es ist in den vergangenen Jahren auch schon passiert.“ Einblick ins Storchennest ermöglicht eine Kamera auf dem Dach, die die Bilder in den Seminarraum überträgt.
Darüber hinaus gibt es wieder zahlreiche Attraktionen für Groß und Klein, die sich über das Gelände verteilen. Neben vielen Ständen stehen die tierischen Bewohner im Mittelpunkt. Zahlreiche Störche, Mäusebussarde, Land- und Wasserschildkröten, Papageien und erstmals auch zwei Riesenschlangen werden in einem Freilandterrarium zu sehen sein. Zudem werden, bei freiem Eintritt, Führungen über das Gelände des Zentrums angeboten.
Pünktlich zum Storchenfest wird auch das Storchenradtourennetz eröffnet, das vom NABU-Kreisverband Gifhorn initiiert wurde. Die Storchenradtouren verbinden auf landschaftlich schönen Strecken die Storchennester der Region, ausgestattet mit entsprechenden Informationstafeln über das Leben der Störche. Wer mit dem Rad kommt, wird gleich mit einem kostenlosen Begrüßungsgetränk empfangen.
Die Einnahmen aus dem diesjährigen Storchenfest werden für den Anbau eines Raumes zur Aufzucht der Europäischen Sumpfschildkröte verwendet.
Am Pavillon des KiKi-Kinderklubs können sich die Besucher über die Aktivitäten zur naturerlebnispädagogischen Arbeit informieren. Kleine Besucher können in der Weidenhütte Nistkästen nach ihren eigenen Vorstellungen bemalen, aus Salzteig Tierfiguren herstellen oder eine Zickzackschlange basteln.
Ein Bücherpavillon lädt wieder zum Schmöckern ein und hält Bücher, CDs etc. für alle Altersgruppen bereit. Auch Nisthilfen der unterschiedlichsten Arten warten hier auf ihre neuen Besitzer.
Den Tag über findet das gemeinsam von VW und NABU veranstaltete Spritspartraining unter dem Motto „Clever fahren - Sprit sparen“ statt. Wer einen der begehrten Plätze ergattern möchte, kann sich per Mail bis Donnerstag, 19. April unter NABUArtenschutzzentrum@t-online.de melden. 20 Plätze werden im Vorfeld verlost, weitere 20 Plätze stündlich am Tag des Storchenfestes.
„Wie jedes Jahr wird es wieder eine große Tombola mit 1.000 Preisen geben“, erläuterte Bärbel Rogoschik. „Die Einnahmen aus dem diesjährigen Storchenfest werden für den Anbau eines Raumes zur Aufzucht der Europäischen Sumpfschildkröte verwendet.“ verrät sie weiter.
Auch das leibliche Wohl darf natürlich nicht zu kurz kommen. So wird im Seminarraum des NABU-Artenschutzzentrums wieder das „Cafe“ eingerichtet, wo leckerer Kuchen und Kaffee angeboten wird, während es im Hof frisch gemachte Waffeln und Eis gibt. Wer es lieber herzhaft mag, wendet sich der Bratwurstbude zu, wo es zur Freude der Kinder auch Pommes geben wird.
 - Blick auf das Storchenfest aus der Storchenperspektive
Leiferde, April 2012
Das alljährlich stattfindende Storchenfest im NABU-Artenschutzzentrum wirft schon seit Wochen seine Schatten voraus. Tombolapreise werden organisiert, das Gelände gepflegt, Schilder geschrieben, Zelte abgeholt und jede Menge Absprachen getroffen.
Aus Nah und Fern werden wieder die Helfer für diesen Tag erwartet, die zum Gelingen des Festes beizutragen möchten.
Ganz nebenbei gilt es noch 300 Wildtiere zu versorgen und unter anderem für die Auswilderung vorzubereiten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene für die Belange des Naturschutzes zu sensibilisieren und per Telefon eine Unmenge von Fragen zu beantworten.
Frida und Fridolin hingegen, schauen von oben auf die Aktivitäten herunter und bleiben bei ihrem Brutgeschäft davon völlig unbeeindruckt.
Leiferde, April 2012
Am Sonntag, den 15. April bietet das NABU-Artenschutzzentrum eine Exkursion in das Naturschutzgebiet „Viehmoor“ bei Leiferde an. Das etwa 360 ha große Naturschutzgebiet setzt sich aus Wald- und Wiesenarealen sowie einer circa 36 ha großen Teichlandschaft zusammen, welche auch Ziel der zweistündigen, von Florian Preusse fachkundig geleiteten Wanderung sein wird. Ein Schwerpunkt der Exkursion liegt wie immer auf den Lautäußerungen heimischer Singvögel. Neben den Singvögeln lassen sich zumeist zahlreiche weitere, häufig auch seltene Tierarten beobachten, die den besonderen ökologischen Wert des Viehmoores erkennen lassen.
Wer Interesse hat, meldet sich bitte bis zum 13. April vormittags unter 05373/ 6677 verbindlich an. Treffpunkt ist um 9.00 Uhr auf dem Parkplatz im Viehmoor.
Die Kosten liegen bei 8 € für Erwachsene und 5 € für Jugendliche bis 16 Jahren.

Leiferde, März 2012
Ungeachtet umfangreicher personeller Umstrukturierungen - bedingt durch den Wegfall des Zivildienstes und die Einführung des Bundesfreiwilligendienstes - musste der Betrieb im NABU-Artenschutzzentrum weiterlaufen. So wurden im vergangenen Jahr 1.840 Tiere aus 188 Arten versorgt und in der Umweltbildung wurden 163 Veranstaltungen angeboten, welche von 2.587 Personen genutzt wurden.
Vor allem in personeller Hinsicht blickt Bärbel Rogoschik, die Leiterin des NABU-Artenschutzzentrums, auf ein schwieriges Jahr 2011 zurück: „Durch den nicht verhinderbaren Systemwechsel hatten wir nicht nur wie üblich im Bereich der Tiere einen hohen Durchsatz, sondern auch in personeller Sicht. Zudem fiel der Wechsel genau in die Zeit der Jungtieraufzucht, wo wir von jeher auf flüssige Arbeitsabläufe angewiesen sind“.
Der Hauptanteil der Pflegetiere summierte sich auch im vergangenen Jahr aus heimischen Wildvögeln, von denen 1.277 Tiere aus 90 Arten in Leiferde versorgt wurden. Unter Ihnen befanden sich 121 Greifvögel und 23 Eulen. Für letztere bedeutet dies den schwächsten Wert seit mindestens 10 Jahren. Gegenteiliges lässt sich von Weißstörchen berichten, welche gleich mit 38 Individuen zugegen waren.
Ebenfalls auf hohem Niveau bewegte sich mit 167 Tieren aus 40 Arten die Anzahl der aufgenommenen Reptilien (und Amphibien). Diese Zahl wäre sicher deutlich höher ausgefallen, sofern die Aufnahmekapazitäten des NABU-Artenschutzzentrums die Unterbringung weiterer Tiere zugelassen hätten.
Darüber hinaus wurden als zahlenmäßig starke Gruppe 247 Säugetiere aus 16 Arten im NABU-Artenschutzzentrum beherbergt. Mit 164 Tieren spielten Igel hierbei eine besondere Rolle. Besonders erfreulich war die Auswilderung einer handaufgezogenen Wildkatze.
Anhand der Auswertung der Herkunft der gepflegten Tiere offenbarte sich einmal mehr, dass sich der Einzugsbereich des NABU-Artenschutzzentrums deutlich weiter als auf die umliegenden Landkreise erstreckt. Insgesamt stammen die im vergangenen Jahr in Leiferde gepflegten Tiere aus über 40 verschiedenen Landkreisen.
Bezüglich der Einlieferungsursachen bestätigten sich die Auswertungsergebnisse der vergangenen Jahre. So war auch im Jahr 2011 der (vermeintliche) Verlust der Elterntiere die häufigste Ursache (709 Tiere), welche eine Einlieferung in das NABU-Artenschutzzentrum zur Folge hatte. Mit reichlich Abstand folgten die Kategorien „Kollisionsopfer“ (200 Ind.), „Verletzung durch Tiere“ (155 Ind.), sowie „Entwichen/Ausgesetzt“ (134 Ind.).
Nicht unerwartete Auffälligkeiten gab es bei der Auswertung der Einlieferungszeiten. Bedingt durch die bereits erwähnten personellen Veränderungen ist das NABU-Artenschutzzentrum nachts nicht mehr besetzt, so dass die Abgabe von Tieren zu diesen Zeiten nur noch in Ausnah-mefällen möglich ist. Joachim Neumann, Mitarbeiter des NABU-Artenschutzzentrums, weist jedoch darauf hin, dass das NABU-Artenschutzzentrum zwar nicht mehr rund um die Uhr besetzt, dennoch aber rund um die Uhr erreichbar ist: „Für Notfälle haben wir eine Hotline eingerichtet, über die ein Mitarbeiter des Zentrums jederzeit erreichbar ist. Erfahrungsgemäß lassen sich viele Probleme telefonisch lösen, in Ausnahmefällen kann aber auch eine kurzfristige Übergabe von Tieren verabredet werden“.
Neben seiner Funktion als Wildtierauffangstation wurde das NABU-Artenschutzzentrum auch seinem Umweltbildungsauftrag gerecht. Bei insgesamt 163 Veranstaltungen konnten 2.587 Teilnehmer der unterschiedlichsten Altersklassen begrüßt werden. Als besonders beliebt zeigten sich einmal mehr die Kindergeburtstage, welche allein 57 Mal gebucht wurden. Darüber hinaus fanden 46 Seminare oder Ferienspaßaktionen und 20 Führungen statt.
Ein besonderes Ereignis war das Storchenfest, welches am 17. April bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um 20° C fast 4.000 Besucher auf das Gelände des NABU-Artenschutzzentrums lockte.
Auch der Förderkreis war seinem Namen entsprechend im Jahr 2011 wieder sehr aktiv und unterstützte die Arbeit des NABU-Artenschutzzentrums großzügig mit der Finanzierung mehrerer Mitarbeiter. Wie Uwe-Peter Lestin, Vorsitzender des Förderkreises des NABU-Artenschutzzentrums, betonte, soll diese Art der Förderung auch künftig fortgesetzt werden: „ Die Unsicherheiten bei der Umstellung vom Zivil- zum Bundesfreiwilligendienst haben uns gezeigt, welchen Stellenwert personelle Planungssicherheit für die Arbeit des Zentrums innehat. Als Problem hat sich zudem in der Vergangenheit offenbart, dass bei einer realistischen Einarbeitungszeit von ca. 100 Tagen bei gleichzeitig immer kürzer werdenden Diensten die Qualität der Arbeit leidet. Wir haben uns deshalb entschlossen im nächsten Jahr eine Ausbildungsstelle zum Zootierpfleger zu finanzieren, um dieser Entwicklung gegenzusteuern. Da sich dankenswerterweise auch die Landkreis Gifhorn Stiftung und die Stadt Wolfsburg bereit erklärt haben jeweils eine Ausbildungsstel-le zu finanzieren, sehe ich das NABU-Artenschutzzentrum auf einem gutem Weg die erfolgreiche Arbeit auf einem hohen Niveau fortzusetzen“.
 - Frida und Fridolin wieder beisammen
Leiferde, März 2012
In den frühen Morgenstunden des 9. März war es dann soweit, der zweite Storch traf im NABU-Artenschutzzentrum ein. Es gab keine Zweifel, das das Paar sich kannte, fanden doch nach wenigen Minuten schon die ersten Paarungen statt.
„Dieses Verhalten zeigen Storchenpaare die sich schon kennen“, berichtet Bärbel Rogoschik vom NABU-Artenschutzzentrum. Bei neuen Paarbildungen dauert die Koordinierungsphase doch zumindest ein paar Stunden, wenn nicht einige Tage. Das ist hier eindeutig nicht der Fall gewesen.
Am 25. Februar landete der erste Storch im NABU-Artenschutzzentrum und seit dem warten die Artenschützer sehnlichst auf die Nummer zwei. Das Warten hat aber jetzt ein Ende und Frida und Fridolin sind wieder auf dem Schornsteinnest des NABU-Artenschutzzentrums vereint und werden wohl auch diesen Sommer für Storchennachwuchs sorgen. Und wer weiß….. am 22. April ist das Storchenfest und vielleicht ist dann schon etwas im Nest zu sehen.

Leiferde, Februar 2012
Nach den vergangenen regnerischen Tagen, gab es am Wochenende blauen Himmel und Sonne. Als Bärbel Rogoschik am Samstag den 25. Februar über den Hof des NABU-Artenschutzzentrums ging, hörte sie über sich ein Klappern. Der Blick bestätigte die Hoffnung, ein Weißstorch war auf dem Nest des Schornsteins gelandet.
Schnell lief sie in den Seminarraum, machte den Fernseher und die Kamera mit Blick auf das Nest an und schaute sich den Neuankömmling an. „Ich war natürlich gespannt, ob es sich beim dem Storch um unseren Fridolin, den alteingesessenen Brutstorch, handelt“. Der erste Blick galt den Beinen, der Storch war unberingt. Es konnte somit Fridolin sein. Der zweite Blick galt einem besonderen Erkennungsmerkmal von Fridolin. Er besitzt eine schwarze Feder auf seiner linken Seite, die eigentlich an dieser Stelle weiß sein müsste. Die nähere Betrachtung ergab jedoch keine Besonderheit. Also ist es nicht Fridolin.
Im letzten und vorletzten Jahr kam Fridolin am 27. Februar. Wenn er seinen Zeitplan der Vorjahre einhält, wird es im Laufe der Woche eintreffen und es wird eventuell zu einer Auseinandersetzung mit dem Neuankömmling kommen.
Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass es sich hier um Frida handelt, die leider kein eindeutiges Erkennungsmerkmal aufweist. Normalerweise kommen die männlichen Störche zuerst aus ihrem Winterquartier zurück. Aber vielleicht war dieses Jahr Frida schneller. Es bleibt somit sehr spannend was die nächsten Wochen bringen werden.

Ergebnisse der "Stunde der Wintervögel"
Leiferde, Januar 2012
Trotz Regen und teilweise stürmischem Wetter beteiligten sich erneut zahlreiche Vogelfreunde bundesweit und auch in Niedersachsen an Deutschlands größter Vogelzählung. Nach der Auswertung von rund 40.000 Einsendungen bundesweit mit mehr als 1.6 Millionen Vogelbeobachtungen legten heute der Naturschutzbund NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern LBV die Ergebnisse ihrer Mitmachaktion 'Stunde der Wintervögel' vor. Die bundesweite Zählung zeigt im zweiten Jahr der Aktion interessante Unterschiede zum vergangenen Jahr. So verlor die Kohlmeise bundesweit ihren Spitzenplatz als häufigster Wintervogel unserer Städte und Dörfer an den Haussperling. Auf den Plätzen drei und vier folgen Blaumeise und Feldsperling.
Der Haussperling hat es mit einem deutlichen Abstand von 2.300 Exemplaren auch in Niedersachsen an die Spitze geschafft und damit die Kohlmeise (21.737 Exemplare) von Platz 1 verdrängt. Insgesamt beteiligten sich in Niedersachsen knapp 6.000 Vogelfreunde (2011: 12.792) an der 'Stunde der Wintervögel' und meldeten 164.293 Vögel aus über 4.000 Gärten. Das sind aus Sicht der NABU Niedersachsen durchaus gute Zahlen: "Wir haben aufgrund des schlechten Wetters mit Regen und Sturm schon sowohl mit weniger Teilnehmern als auch mit weniger gemeldeten Vögeln gerechnet. Und außerdem kommen in milden Wintern tendenziell weniger Vögel an die Futterstellen, solange sie in Wald und Feld noch genügend zu fressen finden", kommentierte der NABU Niedersachsen den Rückgang, der auch bei den beobachteten Kohl- und Blaumeisen zu beobachten war. Davon konnte offenbar der ortstreue Haussperling profitieren, der runds um Jahr die Nähe zu den Menschen sucht.
Haussperling mit sechs Exemplaren in den Gärten, gefolgt von Kohlmeise, Blaumeise, Feldsperling und Amsel lautet die Rangfolge der ersten fünf Plätze in Niedersachsen. Kohl-, Blaumeise und Amsel wurden fast aus jedem Garten gemeldet, Haus- und Feldsperling aus nahezu jedem Zweiten.
Deutlich abgenommen haben die Beobachtungen von Kohlmeise (minus 22 Prozent), Buchfink (- 46) und Rotkehlchen (- 29). Ohne Frost und geschlossene Schneedecke besteht für die Vögel kaum Bedarf, künstliche Futterangebote in Siedlungen in Anspruch zu nehmen - und genau dort wurden die Vögel im Vorjahr meist gezählt. "Die Zahlen bedeuten also nicht, dass die Bestände in großem Umfang zurückgegangen sind", erklärte der NABU. "Die gewohnten Vogelschwärme an Futterstellen sind zwar in diesem Jahr eher selten, die Vögel sind aber trotzdem da und einfach nur andernorts unterwegs, wo sie nicht so einfach gezählt werden konnten." Ob diese Rückgänge ursächlich nur auf den aktuellen milden Winter und eine geringe Präsenz am Futterhäuschen zurückzuführen seien, müssten weitere Beobachtungen wie im Mai zur 'Stunde der Gartenvögel' vom 11. bis 13. dann zeigen.
Zu den Besonderheiten des Winters zählen seit einiger Zeit auch Zugvögel, die unsere Breiten im Winter normalerweise verlassen, wie Star, Hausrotschwänze oder Mönchsgrasmücken. Trotz der milden Temperaturen setzte sich der Überwinterungstrend dieser Arten diesmal nicht fort - oder sie wussten sich besonders gut zu verstecken. "Die Meldungen der Vogelfreunde sind ausgesprochen hilfreich und zeigen wie wertvoll diese Form von 'Citizen Science' für die Forschung sein kann", betonte der NABU Niedersachsen.
Bestätigt hat sich das Fehlen der typischen Wintergäste aus dem Norden, wie Bergfinken oder Erlenzeisige", sagte ein Sprecher des NABU Niedersachsen. Die Erklärung dafür liege im bisher sehr milden Verlauf des Winters. Besonders auffallend sei jedoch, dass Amseln niedersachsen- und auch bundesweit um etwa ein Drittel weniger registriert wurden als noch vor einem Jahr. "Die stärksten Rückgänge gibt es im Dreiländereck zwischen Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen und damit genau dort, wo im letzten Sommer eine Viruskrankheit zu einem Amselsterben geführt hatte. Die Abnahme der beobachteten Kohlmeisen und Amseln um rund ein Drittel in Niedersachsen kann mit der fehlenden Schneedecke erklärt werden, die vergangenes Jahr die Vögel an die Futterhäuser trieb", erläuterte der NABU die Zahlen.
Vogelzählungen im Rahmen von 'Citizen-Science'-Aktionen haben prominente Vorbilder. Bereits im Jahre 1900 rief der amerikanische Vogelkundler Frank Chapman erstmals zu einem 'Christmas Bird Count' auf. Die Aktion findet seither jährlich statt. Auch der britische NABU-Partner, die Royal Society for the Protection of Birds (RSPB), veranstaltet seit inzwischen mehr als 30 Jahren einen 'Big Garden Birdwatch'. Diese Langzeitstudien haben Vogelschützern bis heute eine Fülle wertvolle Informationen zum Schutz der Artenvielfalt geliefert.
Vom 11. bis 13. Mai folgt die Schwesteraktion "Stunde der Gartenvögel", bei der die Brutvögel im Mittelpunkt der Mitmachaktion stehen.
 - Das Tier konnte leider nur noch tot geborgen werden!
Leiferde, Januar 2012
Weihnachten ist noch nicht lange vorüber und schon ist wahrscheinlich das erste tierische Weihnachtsgeschenk auf der Strecke geblieben.
So wurde in Allersehl – im Norden des Landkreises Gifhorn - am letzten Wochenende eine 30 cm lange Kornnatter im Freien gefunden. Da die Nachttemperaturen um den Nullpunkt lagen, konnte das Tier leider nur noch tot geborgen werden.
Kornnattern sind in Nordamerika heimisch und werden als sogenannte Anfängerschlangen häufig für wenig Geld (teilweise für 10 €) verkauft. Da Schlangen zu den wechselwarmen Tieren gehören, entspricht bei ihnen die Körpertemperatur der Außentemperatur.
„Der Kauf eines Tieres ist eine Entscheidung von weitreichender Bedeutung“, so Bärbel Rogoschik vom NABU-Artenschutzzentrum. „Dies sollte nicht spontan erfolgen, sondern gut überlegt sein und nie eine Überraschung für den Beschenkten sein“. Da Kornnattern durchaus ein Alter von 20 Jahren erreichen können, muß schon aus dieser Hinsicht, die Anschaffung gut überlegt werden. Das Aussetzen eines Tieres stellt einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz (§ 3 Abs. 3) dar und kann mit hohen Geldbußen geahndet werden.

Leiferde, Dezember 2012
Am 8. Dezember hatten sich zur diesjährigen Weihnachtsfeier des KiKi-Kinderklubs Uwe Rinkel und Bärbel Rogoschik etwas ganz besonderes ausgedacht. Dieses Jahr sollte es nicht nur leckere Knabbereien für die Kinder geben, sondern auch schon ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk.
Zur Überraschung der Kinder wurde es eine aktive Weihnachtsfeier, bei der es besinnlich laut zuging. Mit Hammer und Schraubendreher ausgerüstet konnten Mädchen und Jungen verschiedenster Altersstufen einen eigenen Meisennistkasten zusammen bauen. „Zuvor wurde draußen das Hämmern geübt und so manches Kind schlug wohl zum ersten Mal einen Nagel ins Holz“ berichtet Bärbel Rogoschik. Entsprechend hoch war der Lärmpegel, mussten doch über 350 Nägel und über 60 Schrauben an den richtigen Stellen ins Holz getrieben werden. Umso stolzer waren die eifrigen Baumeister zwischen 5 und 9 Jahren, als sie ihren Eltern bei der Abholung den ersten eigenen Nistkasten zeigen konnten.
„Auf diese Art und Weise hat Leiferde und Umgebung im nächsten Jahr zur Brutsaison nun einige Brutgelegenheiten mehr für unsere Singvögel zu bieten“ freut sich auch Uwe Rinkel.
Der erste Termin des KiKi-Klubs im neuen Jahr ist Donnerstag der 5. Januar 2012.

Leiferde, November 2011
Blaue Augen, orangrote Füße, eleganter Hals
Eigentlich war es eine „Martina“, die auf der Rückfahrt von einer Geflügelausstellung auf der A2 aus einem Anhänger entwichen war. Das war vor ca. 4 Wochen.
Vor 2 Wochen zog die weiße große Gans die Aufmerksamkeit vieler Autofahrer und der Polizei auf sich, da sie am Rande der Autobahn umherlief. So wurde das Autobahnkreuz Hannover – Anderten gesperrt und der große weiße Vogel eingefangen. Zunächst fand die Gans Unterkunft in der Tierärztlichen Hochschule Hannover, wo sie den Namen „Martin“ erhielt und zum Liebling der dortigen Veterinärstudenten wurde.
Doch auf Dauer konnte sie dort nicht bleiben und wurde von einem Mitarbeiter des NABU-Artenschutzzentrums abgeholt und mit anderen Schwimmvögeln in einem Freigehege vergesellschaftet. Ganz schnell eroberte „Martin“ auch hier die Herzen der Beschäftigten und fühlte sich augenscheinlich in menschlicher Obhut wohler als bei seinen Verwandten den Graugänsen, watschelte den Mitarbeitern hinterher und kam auf Zuruf angelaufen.
Da die schneeweiße Gans einen geschlossenen Plastikring mit einer Kennung trug, telefonierten sich die Mitarbeiter durch ganz Deutschland, um nach einigen Tagen endlich die Halter am Telefon zu haben. Die Freude war groß, als diese nach 4 Wochen erfuhren, dass ihre Gans – eine Emdener Hausgans - noch lebte und diese gesund und munter war. Schnell wurde ein Termin für die Abholung ausgemacht und mittlerweile befindet sich „Martina“ wieder bei ihrer Herde aus Emdener Gänsen und wird hoffentlich noch viele Menschen für diese imponierende alte deutsche Gänserasse begeistern können.
Die Emdener Gans ist die größte deutsche Gänserasse, sie zählt zu den ältesten bekannten Rassen und ist mittlerweile leider vom Aussterben bedroht.

Leiferde, November 2011
So mancher Mensch wünscht sich eine schlanke Taille, Igel jedoch könnten getrost darauf verzichten. Trotzdem wurden in den letzten Wochen 3 Igel im NABU-Artenschutzzentrum abgegeben, die durch verschiedenste Plastikteile stark eingeschnürt waren.
Zweimal war es ein Plastikring, einmal ein Erdbeernetz. Was im Sommer Früchte im Garten vor Vögeln schützen soll, wird im Herbst zu einer großen Gefahr für Igel. Aber auch anderer Müll, der einfach liegen bleibt und sich zwischen das Laub mischt, kann sich um den Igel wickeln und ihn stark verletzen. Beispiele sind die Ringe mit Widerhaken, die sich beim Öffnen von Plastikflaschen vom Deckel lösen, Eisbecher, Tüten, Kabelbinder, etc. All diese Sachen schneiden den Igel oder andere Tiere so stark ein, dass große, offene Wunden entstehen, bei denen man oftmals sogar bis auf den Knochen sehen kann. Was das für Schmerzen sein müssen, bedarf wohl keiner genaueren Beschreibung.
Zwei von den drei abgegebenen Igeln haben nicht überlebt. Darüber, wie viele wilde Igel noch langsam und qualvoll durch ähnliche Verletzungen gestorben sind oder gerade sterben, möchte man lieber gar nicht nachdenken.
Das NABU-Artenschutzzentrum appelliert deshalb an jeden, seine (Plastik-)Abfälle in dafür vorgesehene Mülleimer zu werfen, anstatt sie einfach liegen zu lassen. Außerdem sollten Netze, die im Sommer über den Erdbeeren oder dem Kirschbaum lagen, zum Herbst hin wieder eingesammelt und igelsicher verstaut werden, damit solch grausame Verletzungen, die sich so leicht verhindern lassen, in Zukunft immer weniger werden oder im besten Fall gar nicht mehr vorkommen.

Leiferde, November 2011
Bei sonnigem Novemberwetter fanden sich am 01.11.2011 Schülerinnen und Schüler der Naturgucker-AG vom Sibylla-Merian-Gymnasium im NABU-Artenschutzzentrum ein. Gemeinsam mit Leiterin Bärbel Rogoschik sollten junge Obstbäume gepflanzt werden, um dem Gartenrotschwanz auf dem Gelände des NABU-Artenschutzzentrums zusätzlich zu den alten bestehenden Obstbäumen, auch zukünftig noch mehr geeigneten Lebensraum zu bieten.
Die Bestandszahlen des Gartenrotschwanzes sind seit einigen Jahren rückläufig, verursacht durch die Zerstörung seines Lebensraumes. Deshalb wurde er zum Vogel des Jahres 2011 gekürt und genießt nun in diesem Jahr besondere Aufmerksamkeit. Um diese bei uns seltene Vogelart zu unterstützen, wurden verschiedene, sehr alte, hochstämmige Obstsorten ausgesucht und auf dem Gelände des NABU-Artenschutzzentrums gepflanzt. Obstbäume deshalb, weil der Gartenrotschwanz zum größten Teil Insekten, in kleinen Mengen aber auch Früchte und Beeren frisst. Vor allem sind sie auf natürliche Nisthöhlen angewiesen, die erst ältere Obstbäume bieten.
Nach dieser gelungenen Aktion hoffen die Beteiligten auf ein gutes Anwachsen der Bäume und freuen sich auf alle zukünftigen Bewohner, die diese neue Möglichkeit in Anspruch nehmen und für sich nutzen können.
 - Landwirt Hinrich Meyer und Jäger Werner Maahs bei der Auswilderung von 2 Rohrweihen
Leiferde, September 2011
Letzte Woche konnten zwei junge Rohrweihen am Rande von Wesendorf, ausgewildert werden. Geschlüpft waren sie im Getreidefeld von Landwirt Hinrich Meyer, dem das Weihennest mit den noch im weißen Dunenkleid befindlichen Jungvögeln beim Mähen am 3. August aufgefallen war. Den Rest des fast abgeernteten Feldes ließ er daraufhin stehen. Nach Rücksprache mit Herrn Werner Maahs, Jagdausübungsberechtigter, entschloss man sich aber die Jungvögel am nächsten Tag nach Leiferde ins NABU-Artenschutzzentrum zu bringen.
Dort wurden die jungen Rohrweihen mühevoll großgezogen und auf ihre Wiederauswilderung vorbereitet. Sechs Wochen später war es dann soweit. Bei schönem Wetter wurden die Tiere am Ort ihres Schlupfes von Herrn Meyer und Herrn Maahs, in Anwesenheit von Frau Bindig und Herrn Wilhelm – Naturschutzobmann der Jägerschaft Gifhorn - und Mitarbeitern des NABU-Artenschutzzentrums in die Freiheit entlassen.
Bärbel Rogoschik vom NABU-Artenschutzzentrum freute sich mit den Anwesenden über diesen schönen Erfolg :“ Eine gute und engagierte Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Jagd und Naturschutz, die zu einem guten Ergebnis geführt hat. Wenn es zukünftig möglich wäre im Frühjahr den Neststandort der Weihen auszumachen (und dazu sind Landwirte und Jäger prädestiniert) so könnte man zukünftig ein großes Areal zur natürlichen Jungenaufzucht im Getreide stehen lassen, dem Landwirt eine Entschä-digung hierfür zukommen lassen und so den Greifvögeln eine natürliche Aufzucht ermöglichen. Wer sich vorstellen kann, an einer solchen Idee im Landkreis Gifhorn mitzuwirken, kann sich gerne mit dem NABU-Artenschutzzentrum in Verbindung setzen.“
|
|
|